{"id":914,"date":"2013-09-19T06:37:42","date_gmt":"2013-09-19T04:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=914"},"modified":"2013-09-19T06:43:30","modified_gmt":"2013-09-19T04:43:30","slug":"vancouver-24-08-2013-01-09-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=914","title":{"rendered":"Vancouver (24.08.2013 &#8211; 01.09.2013)"},"content":{"rendered":"<p>Gleich am ersten Abend stand ein Treffen auf dem Programm, mit dem wir noch kurz zuvor nicht gerechnet h\u00e4tten. Markus und Yolanda, von denen ich mich nach ca. sechs gemeinsamen Wochen in S\u00fcdamerika Mitte April in Santiago de Chile verabschiedet hatte, trafen wie ich am Freitagabend in Vancouver ein. Sie flogen nach Boston und radelten nach Winnipeg, wo sie Markus&#8217; Bruder besuchten. Danach ging&#8217;s mit dem Zug nach Jasper, sp\u00e4ter ebenfalls per Bahn, F\u00e4hre und &#8211; last but not least &#8211; per Pedales nach Vancouver Island, von wo sie dann eine passende Schiffsverbindung hatten. Wir genossen eine feines Abendessen in der Old Spaghetti Factory. Nat\u00fcrlich hatten wir uns viel zu erz\u00e4hlen und so war der Abend viel zu schnell vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Am Sonntag wollten sie vom Hotel wieder auf den Zeltplatz umziehen. Da ich im Hostel nicht verl\u00e4ngern konnte, tauchte auch ich vollbepackt am vereinbarten Treffpunkt zum Mittagessen auf. Wir unternahmen danach eine kleine Ausfahrt durch den Stanleypark, wo wir uns schliesslich (wieder einmal) verabschiedeten. Sie machten sich auf den Weg zum Camping und einige Tage sp\u00e4ter im Mietauto nach Calgary.<\/p>\n<p>Ich fuhr dagegen zum Hostel am Jericho Beach. Abends machte ich mich wieder daran, Berichte und E-Mail zu schreiben. Davor warf ich einen Blick ins Facebook. Gleich die oberste Meldung \u00fcberraschte mich. Jonas, einer der Sonntag-Abend-Hinterforst-Kicker, hatte seinen Wohnort ge\u00e4ndert und hielt sich nun auch in Vancouver auf. Eine kurze Nachfrage best\u00e4tigte, dass er f\u00fcr ein paar Monate in der Stadt Englisch lernen will. Wir verabredeten uns f\u00fcr den Dienstagabend zum Abendessen.<\/p>\n<p>Bei der vereinbarten Bahnstation traf ich mich also mit ihm und Mirjam, die an der selben Sprachschule lernt. Auch hier ging die Zeit rasend schnell vorbei. Den Abend liessen wir schliesslich gemeinsam mit Simon (noch mal ein Schweizer) und Waldir aus Brasilien in einer Bar ausklingen.<\/p>\n<p>Nachdem ich nun \u00fcberraschend Gesellschaft f\u00fcr meinen Geburtstag am Donnerstag gefunden hatte, verl\u00e4ngerte ich meinen Aufenthalt nochmals um einige Tage. Den &#8220;Zwischentag&#8221; verbrachte ich mit einer Whalewatching-Tour. Nach einer kleineren Odyssee erreichte ich schliesslich den entsprechenden Hafen. Die Tour selbst gefiel mir nur m\u00e4ssig. Wir sahen zwar einige Orcas (unser Boot war nat\u00fcrlich das am weitesten entfernte) und ein Buckelwal tauchte direkt neben uns auf. Trotzdem \u00e4hnelte die Tour verst\u00e4ndlicher Weise eher einer Jagd, zumal man einen watscheligen Pinguin an Land definitiv besser beobachten kann als einen Wal im Wasser \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Am Donnerstagabend trafen wir uns also wieder, wobei Mirjam gleich weiter musste, um sich mit Bekannten zu treffen, die ebenfalls in Vancouver angekommen waren. Daf\u00fcr war Andreas (der von der F\u00e4hre) mittlerweile von Vancouver Island zur\u00fcck und verbrachte den letzten Abend vor dem Heimflug auch mit uns. Als Geburtstagsgeschenk erhielt ich von Jonas je eine Ovo- und Krachnuss-Schokolade. Das war dann schon was ganz Besonderes =D Danach ging&#8217;s in Restaurant und nach einem sehr leckeren Essen im KEG Steakhouse machten auch wir uns wieder auf den Weg in die Bar, wo wir die &#8220;alten&#8221; Bekannten vom Dienstag und auch sonst noch viele Leute trafen. Schliesslich machten wir uns auf den Weg, gerade noch rechtzeitig, um den letzten Bus zu erwischen, der mich bis ca. 1 1\/2 km vor dem Hostel brachte.<\/p>\n<p>F\u00fcr meinen letzten Tag in Vancouver g\u00f6nnte ich mir mal ein Fussballspiel. Die Whitecaps spielten zuhause gegen Chivas USA aus Los Angeles. Nat\u00fcrlich kommen diese Teams nicht an die traditionsreichen Vereine aus Buenos Aires (z.B. Boca Juniors, Independiente oder River Plate) oder Santiago de Chile (Colo Colo) ran. Sie boten aber ein unterhaltsames Spiel, das mit einem Traumtor der G\u00e4ste begann, und mit dem vielumjubelten 2:2-Ausgleich des Heimteams in den Schlussminuten endete.<\/p>\n<p>Ansonsten verbrachte ich viel Zeit wie gehabt mit lesen und schreiben. Aber auch neue winterfeste Handschuhe, ein neuer Sattel und eine Extraschicht Lenkerpolsterung mussten besorgt und montiert werden. Dazu stellte ich pl\u00f6tzlich ein gerissenes Kabel an meinem Kilometerz\u00e4hler fest. Nach einiger Suche fand ich aber einen Veloladen, wo sie das reparieren konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleich am ersten Abend stand ein Treffen auf dem Programm, mit dem wir noch kurz zuvor nicht gerechnet h\u00e4tten. 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