{"id":509,"date":"2013-03-21T17:36:18","date_gmt":"2013-03-21T16:36:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=509"},"modified":"2013-06-04T03:24:59","modified_gmt":"2013-06-04T01:24:59","slug":"llao-llao-san-martin-de-los-andes-04-03-2013-09-03-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=509","title":{"rendered":"Llao Llao &#8211; San Mart\u00edn de los Andes (04.03.2013 &#8211; 09.03.2013)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Llao Llao &#8211; Dina Huapi (49 km) &#8211; Villa La Angostura (72 km) &#8211; Lago Falkner (61 km) &#8211; San Mart\u00edn de los Andes (53 km)<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Die Strasse hatte uns also wieder zurueck. Wir fuhren gem\u00fctlich und nahmen einen Umweg \u00fcber die Colonia Suiza. Leider konnte ich meine Postkarten nicht auf der dortigen Post aufgeben, da sie die passenden Marken nicht hatten und die halben Karten h\u00e4tten verkleben m\u00fcssen &#8211; ob&#8217;s von der Colonia Suiza in die Schweiz wohl zum Inlandtarif gegangen w\u00e4re? In Bariloche hatte ich dann mehr Gl\u00fcck. Wir fragten in der Touri-Info auch noch nach Zeltpl\u00e4tzen auf dem weiteren Weg und fuhren noch ein bisschen weiter. Der Campingplatz in Dina Huapi hatte nach den Schulferien aber bereits geschlossen und so \u00fcbernachteten wir verh\u00e4ltnismaessig g\u00fcnstig in einer Ferienwohnung in der N\u00e4he.<\/p>\n<p>Am Morgen gab&#8217;s noch einen gut gemeinten Streckenbeschrieb &#8211; nat\u00fcrlich mit den bepackten Velos neben uns: &#8220;Ca. 2 Stunden nach Villa La Angostura.&#8221; &#8220;Aber das sind nach Karte ca. 80 km?!?&#8221; &#8220;Ja genau, also ca. 2 Stunden.&#8221; &#8220;Aber wir sind mit dem Fahrrad unterwegs\u00a0\u00a0und bald geht&#8217;s wieder nach Westen und somit tendenziell gegen den Wind!?!&#8221; &#8220;Ach so, also mit dem Auto sind&#8217;s ca. 2 Stunden.&#8221; &#8220;Muchissimas Gracias!&#8221; Wir vertrauten dann doch lieber unseren Landkarten und machten uns auf den Weg. Erst ging&#8217;s ganz flott bis zum Ende des Lago Nahuel Huapi. Dort mussten wir abzweigen und der Wind begann, uns immer st\u00e4rker ins Gesicht zu blasen. Zudem ging&#8217;s st\u00e4ndig hoch und wieder runter, sodass nicht wirklich ein Rhythmus aufkam. Mir lief&#8217;s gar nicht und ich keuchte Yolanda und Markus hinterher. Sie wollten in Villa La Angostura auf den Zeltplatz, w\u00e4hrend ich mich bereits unterwegs entschieden hatte, ein Zimmer zu nehmen. W\u00e4hrend unserer geteilten Willkommenspizza begann aber der Regen und es sch\u00fcttete immer heftiger. Also kurz umentschieden und doch ein 3er-Zimmer gesucht. Den n\u00e4chsten ebenfalls regnerischen Tag verbrachten wir mit lesen, schreiben, faulenzen usw.<\/p>\n<p>San Mart\u00edn de los Andes sollte unser n\u00e4chstes Ziel sein. Wir rechneten mit zwei Tagen, wollten aber unbedingt das ca. 35 km lange Schotterst\u00fcck am ersten Tag hinter uns bringen. Gleich danach war am Lago Falkner ein Campingplatz eingetragen. Ich w\u00fcnschte mir eine geheizte H\u00fctte beim Platz, worauf die beiden nat\u00fcrlich lachten und meinten, wir seien hier nicht in Europa. Wie gehabt f\u00fchrte die Strecke immer hoch und runter mit etwas mehr &#8220;Hoch&#8221;-Anteil. Vor dem Schotter machten wir unsere Mittagspause. Dabei wurden wir von einigen Pferden mehr oder weniger diskret beobachtet und angebettelt. Ohne die Fahrr\u00e4der dazwischen h\u00e4tte sich eines wohl zu uns auf den Baumstamm gesetzt! Nach dem Essen begann der Schotter. Am Morgen hatte ich noch ein bisschen M\u00fche, am Nachmittag kam aber die Sonne raus und auf einmal lief es super. Endlich konnten wir auch die Berge sehen und die sch\u00f6ne Landschaft geniessen. Mit meinen breiten Reifen hatte ich offensichtlich viel weniger M\u00fche auf dem Schotter, der teilweise ziemlich klebrig war. Dass das steilste St\u00fcck (ca. 12% Steigung) mitten in der Baustelle und auf dem schlechtesten Schotter lag, war nat\u00fcrlich auch klar. Wie immer auf schwierigen oder steilen Strecken fuhr jeder sein eigenes Tempo. So erreichte ich als erster unserer Gruppe den Zeltplatz &#8211; und ich wartete lesend ca. 20 Minuten vor dem Ofen in der H\u00fctte beim Platz&#8230; Der n\u00e4chste Morgen begann mit sonnigem Wetter. So macht es richtig Spass, in die Pedalen zu treten. Wieder f\u00fchrte die Strecke in Wellen bergauf. Heute wussten wir aber, dass die letzten ca. 15 km nur noch abw\u00e4rts f\u00fchrten. Mit dieser Vorfreude strampelten wir durch den Tag und dabei konnten wir immer wieder eine tolle Aussicht geniessen. Nachdem wir runtergesaust waren, machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Der urspr\u00fcngliche Zeltplan von Yolanda und Markus wurde durch den f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag angek\u00fcndigten Regen \u00fcber den Haufen geworfen und so suchten wir uns wieder ein g\u00fcnstiges 3er-Zimmer. Am Nachmittag trafen wir nochmals auf Petra und Thomas, die wir in der Hoster\u00eda Katy beim Fr\u00fchst\u00fcck getroffen und die uns am Vortag \u00fcberholt hatten. Wir setzten uns in ein Caf\u00e9 und die Zeit verflog bei unserer kurzweiligen Plauderei. Am Abend g\u00f6nnten wir uns ein feines mexikanisches Essen und ich auch einen Coupe, schliesslich war ich vor genau drei Monaten abgeflogen. Den Regentag verbrachten wir mit Reiseberichten, lesen, einkaufen usw. &#8211; nochmals ein Jubil\u00e4um: vor drei Monaten in Buenos Aires gelandet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Llao Llao &#8211; Dina Huapi (49 km) &#8211; Villa La Angostura (72 km) &#8211; Lago Falkner (61 km) &#8211; San Mart\u00edn de los Andes (53 km) Die Strasse hatte uns also wieder zurueck. 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