{"id":364,"date":"2013-02-04T21:10:36","date_gmt":"2013-02-04T20:10:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=364"},"modified":"2013-02-17T18:34:47","modified_gmt":"2013-02-17T17:34:47","slug":"torres-del-paine-01-03-02-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=364","title":{"rendered":"Torres del Paine (01.02.2013 &#8211; 03.02.2013)"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag machte ich mich also endlich auf in den Nationalpark Torres del Paine im chilenischen Teil S\u00fcdpatagoniens. Erst ging es mit einem Kleinbus von der Unterkunft bis zum Parkeingang, wo sich alle registrieren lassen, die Eintrittsgeb\u00fchr bezahlen und einen Film \u00fcber Verhaltensregeln anschauen mussten. Eigentlich w\u00e4re es ja logisch, dass man den M\u00fcll nicht einfach am Wegrand entsorgt &#8211; aber wenn ich mir mal \u00fcberlege, was auf den Pannenstreifen so alles rumliegt&#8230; Auch das wieder und wieder predigen des Feuerverbots w\u00e4re bei Benutzung des gesunden Menschenverstandes nicht unbedingt notwendig. Allerdings haben Unvorsichtige in den vergangenen paar Jahren anscheinend zweimal einen Brand ausgel\u00f6st und dabei Teile des Parks abgefackelt! Viele verbrannte Gebiete zeugen noch davon.<\/p>\n<p>Vom Parkeingang gings dann gesammelt in einem grossen Bus weiter zur Anlegestelle der F\u00e4hre und schliesslich zur &#8220;Administration&#8221;, wo ich dann meinen Wandertag starten wollte. Wenn man mir bei der Reservation bereits gesagt h\u00e4tte, dass ich trotz Abholung um 07.40 erst um knapp 13.00 loswandern k\u00f6nnte &#8211; ich h\u00e4tte mir das mit der F\u00e4hre wohl nochmals \u00fcberlegt. Zusammen mit einem US-Amerikaner aus Mississippi machte ich mich auf den Weg zum ersten Campingplatz, wo er die Nacht \u00fcber bleiben wollte. Ich machte mich nach kurzer Pause wieder auf die Socken um nach einer Weile auf eine Gruppe aus Israel zu treffen. Der letzte von ihnen fragte mich zu ihrem Gl\u00fcck noch, wie weit es noch bis zum Gletscher sei. Nach langem hin- und her war dann allen klar, dass sie sich auf dem Weg zum Parkausgang befanden und sie zum Gletscher die letzten zwei Stunden in die andere Richtung h\u00e4tten wandern sollen. Sie nahmen das aber sehr gelassen und kehrten halt wieder um.<\/p>\n<p>Unglaublich, seit Buenos Aires bin ich schon \u00fcber 100 Stunden im Sattel gesessen aber nach den paar Stunden zu Fuss tut mir alles weh \ud83d\ude09 So entschloss ich mich, \u00fcber Nacht im Refugio Paine Grande zu bleiben und nicht mehr weiter bis zum Refugio Grey zu gehen. Am n\u00e4chsten Vormittag machte ich mit einem leichten Rucksack eine kleine Wanderung und verbrachte die Nacht wieder &#8211; diesmal wie von Beginn an geplant &#8211; im Refugio Paine Grande. Am n\u00e4chsten Morgen wollte ich mich wieder auf den R\u00fcckweg nach Puerto Natales machen. Die F\u00e4hre um 10.00 fuhr allerdings nicht, da der Wind zu stark gewesen sei, jene um 12.30 konnte dann nicht alle mitnehmen, da sie aus irgendeinem Grund das Oberdeck nicht f\u00fcllen wollten. Immerhin machten sie dann noch eine Extrafahrt und auch der Bus am anderen Steg wartete schon. Der Chauffeur hatte sich in den vergangenen Jahren wohl ein bisschen was von Herrn Loeb bei der Rallye-WM abgeschaut und so waren wir um ca. 17.00 wieder in Puerto Natales, wo ich mein vorheriges Zimmer wieder beziehen konnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich waren die Torres del Paine eher eine kleine Entt\u00e4uschung. Die Landschaft mit den schneebedeckten Bergen, Fl\u00fcssen, Seen usw. war zweifelsohne sehr sch\u00f6n. Im Gegensatz zur landschaftlich kargen Pen\u00ednsula Vald\u00e9s kam aber nie so ein richtiges &#8220;Wow&#8221;-Gef\u00fchl auf. Vielleicht liegt es daran, dass es touristisch schon stark ausgeschlachtet ist. Ich freue mich jedenfalls auf die Besichtigung der Gletscher in einigen Tagen und dann auf die Gegend der Carreterra Austral, von der alle Reisenden bisher geschw\u00e4rmt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag machte ich mich also endlich auf in den Nationalpark Torres del Paine im chilenischen Teil S\u00fcdpatagoniens. 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