{"id":331,"date":"2013-01-29T23:05:41","date_gmt":"2013-01-29T22:05:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=331"},"modified":"2013-04-12T19:53:28","modified_gmt":"2013-04-12T17:53:28","slug":"puerto-madryn-puerto-natales-21-01-2013-28-01-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=331","title":{"rendered":"Puerto Madryn &#8211; Puerto Natales (21.01.2013 &#8211; 28.01.2013)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Puerto Madryn &#8211; R\u00edo Gallegos (Bus) &#8211; G\u00fcer Aike (36 km) &#8211; H\u00fcgel an der Ruta 5 (90 km) &#8211; La Esperanza (30 km) &#8211; Tapi Aike (78 km) &#8211; Cerro Castillo (50 km) &#8211; Puerto Natales (64 km)<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Woche hatte ich im sch\u00f6nen und famili\u00e4ren Hotel La Posada in Puerto Madryn eine erholsame Zeit verbracht. W\u00e4hrend diesen Tagen besuchte ich zweimal die Pen\u00ednsula Vald\u00e9s, liess ein bisschen die Seele baumeln und freute mich, das erste Highlight meiner Reise erreicht zu haben. Nachdem ich am Sonntagabend noch einen Reifen wechseln musste (zwei grosse Risse), machte ich mich am 21. Januar wieder auf die Reise.<\/p>\n<p>Diesmal hatte ich tats\u00e4chlich einen Platz im Bus gebucht und so machte ich mich gegen Mittag auf zum Busbahnhof. Dort traf ich auf Markus und Yolanda aus Aarau, die soeben mit dem Bus aus Buenos Aires eingetroffen waren, allerdings ihre Fahrr\u00e4der nicht im selben Bus mitnehmen konnten und deshalb noch ein paar Tage auf Ihre Vehikel warten m\u00fcssen. Die beiden befinden sich auf einer Weltreise (Deutschland, Skandinavien, England, Florida und aktuell eben Argentinien) und sind seit einem halben Jahr unterwegs. Bei mir klappte der Velotransport zum Gl\u00fcck problemlos und so machte sich der Bus mit mir und meinem ganzen Krempel p\u00fcnktlich auf den Weg Richtung S\u00fcden. Nach nochmals etlichen 100 km durch Gras- und Buschland und drei Polizeikontrollen unterwegs empfing uns R\u00edo Gallegos am fr\u00fchen Morgen gleich mal mit einem Regenschauer. Bis ich mich umgezogen und alles Wasserdicht verpackt hatte, war der Spass aber auch schon wieder vorbei. Ich ging also erstmal ein Spannset suchen (gibt es offensichtlich in ganz Argentinien nicht). Nach drei Ferreter\u00edas gab ich auf &#8211; der Supermarkt hatte inzwischen ge\u00f6ffnet. Also los, erst mal einen Grosseinkauf machen. Schliesslich wusste ich ja nicht, wie die Verpflegungssituation in den n\u00e4chsten Tagen aussehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da ich auf einen Bus nach Ushuaia einige Tage h\u00e4tte warten m\u00fcssen und der Sommer im S\u00fcden schon bald zu Ende geht, entschied ich mich, Feuerland auf eine n\u00e4chste Reise zu verschieben und mich direkt auf den Weg zu den Nationalparks im Westen zu machen. Die Magneten der Torres del Paine und der Gletscher fingen an zu wirken. So machte ich mich nach dem Mittag auf den Weg auf der Ruta 3 und sp\u00e4ter der Ruta 5 Richtung G\u00fcer Aike. Dort wollte ich eine Unterkunft f\u00fcr die Nacht suchen. Bei einem weiteren Kontrollpunkt bei der Abzweigung der Ruta 40 ca. 2 km vorher traf ich auf Andr\u00e9s, der mit seinem Rad auf dem Heimweg von Ushuaia nach Rosario (Nordargentinien) ist. Dort sagte man mir auch, dass es in G\u00fcer Aike keine Unterk\u00fcnfte gebe. Allerdings war auf meiner Karte ca. 10 km weiter auf der Ruta 40 eine grosse Tankstelle mit Campingplatz eingetragen. Ich entschied mich, trotzdem mal in G\u00fcer Aike nachzuschauen. Auf dem kurzen Weg dorthin fuhr ein Auto langsam neben mich und nach ein paar Worten durch das Fenster hielten sie auf dem Seitenstreifen an. Im Auto sassen Andr\u00e9s mit Frau Magal\u00fd und Sohn Jes\u00fas (4). Nach dem \u00fcblichen Woher und Wohin luden sie mich zu einem Matetee in ihr Wochenendh\u00e4uschen in G\u00fcer Aike ein. Schliesslich boten sie mir an, gleich dort zu \u00fcbernachten und organisierten gleich noch ein Asado (Grill) f\u00fcr den Abend, zu welchem spontan auch sein Freund Hugo mit Frau Stella und den Teenagern Anita und Pedro kamen. Da der famili\u00e4re und herzliche Abend erst um 02.00 endete, blieb ich gerne noch eine Nacht und schaute den Sturmb\u00f6en und kurzen Regenschauern durchs Fenster zu. Zudem stellte ich endlich den Lenker h\u00f6her, was sich als richtige Massnahme erweisen sollte. Die Wahrscheinlichkeit zu solchen Begenungen ist mit dem Velo (oder allenfalls noch als Rucksackreisender) halt schon um vieles h\u00f6her als bei Reisen mit dem Motorrad oder gar dem Auto &#8211; welches aber f\u00fcr Patagonien gar keine so dumme Alternative zu sein scheint&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen machte ich mich trotz starkem Gegenwind gut gelaunt auf den Weg. Gegen Mittag traf ich die n\u00e4chsten zwei Radnomaden. Jons (N\u00e4he Stuttgart) und Martina (Schaffhausen) sind seit 17 Monaten unterwegs: S\u00fcddeutschland bis Spanien &#8211; Schiff bis Panama &#8211; Segelschiff bis Kolumbien &#8211; S\u00fcdamerika bis Argentinien. Sie wollen jetzt wieder nach Norden und im April von Brasilien wieder ein Schiff nach Europa nehmen. Am Nachmittag liess der Wind dann nach und ich kam ganz gut voran. Trotzdem reichte es nicht mehr bis La Esperanza, sodass ich 30 km vorher im Wind- und Sichtschutz eines Erdwalls zeltete. Teilweise schaffte es der Wind aber auch \u00fcber den Wall und es wurde eine k\u00fchle Nacht. Am fr\u00fchen Morgen brach ich dann das Zelt ab und machte mich an die restlichen 30 km nach La Esperanza. Auf diesem Teil blies mich der Wind beinahe von der Strasse und ich musste einige Male wieder vom Seitenstreifen auf die Strasse zur\u00fcck korrigieren. Obwohl ich &#8220;schon&#8221; um 11.00 ankam (nach 3 Stunden Nettofahrzeit!), entschied ich mich, hier zu \u00fcbernachten. Um 20.00 sagte man mir im Restaurant noch, die K\u00fcche \u00f6ffne erst in einer Stunde und so machte ich mich auf, in der Tankstelle vis \u00e0 vis zu essen.<\/p>\n<p>Seit der Ankunft in La Esperanza hatte ich mich versucht darauf vorzubereiten, am n\u00e4chsten Tag 8 &#8211; 10 Stunden gegen den Wind radeln zu m\u00fcssen, um die knapp 80 km nach Tapi Aike zu schaffen. Unmotiviert schaute ich also am morgen mal durch die Spalten im Fensterladen und entdeckte eine schlaff herunterh\u00e4ngende Flagge und einige aufrecht stehende B\u00e4ume &#8211; Windstille! Also nichts wie auf, packen, fr\u00fchst\u00fccken und los. Gleich nach dem Start musste ich nach links abbiegen: und da waren die Berge in gar nicht mehr so weiter ferne endlich zu sehen. Tats\u00e4chlich blieb es den ganzen Tag windstill und sonnig und erst am Nachmittag kam noch ein L\u00fcftchen auf. In Tapi Aike gibt es eine Estancia, auf der \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten angeboten w\u00fcrden. Erst wollte ich aber beim Kiosk an der Tankstelle was trinken. Gleichzeitig kamen auch Juanfran (Spanien) und Agatha (Polen) dort an. Sie waren ebenfalls in Buenos Aires gestartet, von Puerto Madryn aber nach Westen und die Carreterra Austral nach S\u00fcden gefahren &#8211; jene Strecke die ich eigentlich sp\u00e4ter hoch will. Sie wollten nebenan bei der Polizeistation fragen, ob sie im Windschatten des Geb\u00e4udes zelten d\u00fcrfen. Ich wollte aber erst noch einkehren. In dieser Zeit erreichten Stefan aus Freiburg (D), Florin aus Rum\u00e4nien und Galina aus Estland die Tankstelle. Sie kamen vom Nationalpark Torres del Paine und sind ebenfalls in n\u00f6rdlicher Richtung zur Carreterra Austral unterwegs. Nach einigen Tipps f\u00fcr den Nationalpark radelten Sie weiter, w\u00e4hrend ich mich entschied, mich den anderen zwei Radlern anzuschliessen und mein Gl\u00fcck bei der Polizeistation zu versuchen. Ich traf sie dort beim Abwasch &#8211; sie durften nicht nur zelten sondern auch die K\u00fcche benutzen und am Abend gab&#8217;s sogar noch eine warme Dusche. Der Tag endete mit einem wunersch\u00f6nen Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fch loslegen, standen aber sp\u00e4ter als geplant auf. Der supernette Polizist Walter lud uns noch auf eine Runde Mate ein und so fuhren wir erst um ca. 08.45 ab. Das sollte sich r\u00e4chen! Nach beinaher Windstille w\u00e4hrend der ersten halben Stunde fing danach der Gegenwind immer st\u00e4rker an zu blasen, sodass wir die H\u00fcgel aufw\u00e4rts teilweise schieben mussten. Unterwegs kamen uns Andr\u00e9 Costa und Ana Vivian aus Florianopolis (S\u00fcdbrasilien) entgegen. Bei ihnen kann ich bei Gelegenheit wegen Tipps f\u00fcr die geplante Strecke von Buenos Aires \u00fcber Uruguay und S\u00fcdbrasilien zu den Wasserf\u00e4llen von Iguaz\u00fa nachfragen. Irgendwann wollte es Galina dann mit Autostopp versuchen. Gleich der erste Lieferwagen hielt auch an, hatte aber nur Platz f\u00fcr einen Radler mit Ausr\u00fcstung. So nahm er mich die ca. 10 km bis zur Abzweigung nach Chile mit. Dort wartete ich lange und fragte sogar andere Autofahrer nach, ob sie noch oben w\u00e4ren. Da ich kaum Windschutz fand und teilweise Sand und Steine der Schotterstrasse mit geblasen wurden, machte ich mich nach ca. 1 1\/2 Stunden auf den Weg zur Grenze, um dort zu warten. Nachdem ich den Ausreisestempel im Pass hatte, ass ich was und wartete weiterhin auf die zwei. Ich wollte grade einem Busfahrer fragen, ob er sie gesehen h\u00e4tte, als die zwei auf dem nahen H\u00fcgel auftauchten. Sie fanden keine Mitfahrgelegenheit und mussten den Ganzen weg schieben. Deshalb fragten sie beim Zoll nach, ob es m\u00f6glich sei, dort zu zelten. Die Z\u00f6llner zeigten uns ein altes bauf\u00e4lliges Geb\u00e4ude, wo wir \u00fcber Nacht bleiben k\u00f6nnten. Nicht besonders einladend aber zumindest Wetter- und (einigermassen) Windgesch\u00fctzt. Ich f\u00fchlte mich dort aber nicht wohl und entschied mich nach dem Abendessen, die 8 km nach Cerro Castillo doch noch zu fahren, wo es neben einem Minimarkt auch zwei Hoster\u00edas geben sollte. Bei der Chilenischen Grenze musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich den Pass nach dem abstempeln nicht mehr ordentlich eingepackt und in der Bruchbude liegengelassen hatte. Zum Gl\u00fcck hatte einer der netten Z\u00f6llner ein Auto und so fuhren sie mit mir zu zweit zur\u00fcck zur Argentinischen Station. Danach konnte ich dann problemlos einreisen. Im Minimarkt kaufte ich dann noch ein paar Sachen, um meine Ankunft in Chile zu feiern. Danach machte ich mich voller Vorfreude auf ein warmes Bett auf die Suche nach den Unterk\u00fcnften. Die erste Frau meinte, es g\u00e4be keine, der zweite erz\u00e4hlte von einer ganz im Westen und einer anderen ganz im Osten, w\u00e4hrend der Marktbesitzer sagte, nur noch die im Osten sei ge\u00f6ffnet. Nachdem ich alles abgefahren hatte musste ich feststellen, dass leider die Frau am Anfang recht hatte. Also doch wieder das Zelt aufstellen. Der Marktbesitzer hatte mir erz\u00e4hlt, es g\u00e4be einen \u00f6ffentlichen Platz, auf dem man zelten k\u00f6nne. Er war zwar hell beleuchtet, lag aber hinter hohen Schutzw\u00e4llen windgesch\u00fctzt und zudem nur einen Block von einer \u00f6ffentlichen (und auch ge\u00f6ffneten) Toilette entfernt. Gleich nebenan entdeckte ich dann auch noch den Warteraum der Bushaltestelle, der sich ebenfalls angeboten h\u00e4tte. Mein Zelt stand aber schon und deshalb packte ich mich m\u00f6glichst warm ein und schrieb noch schnell meine Notizen. Und gleich danach schaltete die Zeituhr um 00.30 die Beleuchtung aus.<\/p>\n<p>Nach einer recht erholsamen Nacht machte ich mich fr\u00fch auf den Weg. Neben der Strasse beim Minimarkt stand ein Tramper. Ich teilte eine Schokolade mit Felipe aus Coihaique (Chile), der seit 8 Monaten in ganz S\u00fcdamerika unterwegs ist, und unterhielt mich ein wenig mit ihm. Wieder um 08.45 ging es dann los nach Richtung Puerto Natales. Am Anfang hatte ich wieder mit dem Wind zu k\u00e4mpfen, im Verlauf der Strecke \u00e4nderte sich die Richtung aber zunehmend und so kam ich ganz ordentlich voran. Am fr\u00fchen Nachmittag erreichte ich schliesslich Puerto Natales. Bei der Touristeninformation fragte ich nach g\u00fcnstigen Unterk\u00fcnften und bereits bei der ersten Adresse standen zwei (gep\u00e4cklose) Reiser\u00e4der abgeschlossen vor dem Eingang. Diese geh\u00f6ren Gilles und Jacques aus Frankreich, die auch von der Carreterra Austral her kamen und ebenfalls bei den Torres del Paine wandern m\u00f6chten. Sp\u00e4ter gesellte sich noch Emilie dazu, die aber auf dem Campingplatz \u00fcbernachtete. Ich brachte also mein Zeugs auf&#8217;s Zimmer und machte mich nach einigen Plaudereien und einer warmen Dusche auf den Weg in&#8217;s St\u00e4dtchen. Dort konnte ich die W\u00e4sche waschen lassen und fand endlich mal einen Shop mit Outdoor-Artikeln. Jetzt kann ich doch tats\u00e4chlich einen zus\u00e4tzlichen Pulli f\u00fcr 69&#8217;900 mein Eigen nennen \ud83d\ude09 Zum Abschluss der Etappe gab&#8217;s noch eine feine Grillplatte (bzw. feines Zeugs auf der Grillplatte) und danach ging&#8217;s zeitig ins Bett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Puerto Madryn &#8211; R\u00edo Gallegos (Bus) &#8211; G\u00fcer Aike (36 km) &#8211; H\u00fcgel an der Ruta 5 (90 km) &#8211; La Esperanza (30 km) &#8211; Tapi Aike (78 km) &#8211; Cerro Castillo (50 km) &#8211; Puerto Natales (64 km) W\u00e4hrend &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=331\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-331","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseberichte","p1"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=331"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":361,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/331\/revisions\/361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}