{"id":1096,"date":"2014-01-23T22:25:38","date_gmt":"2014-01-23T21:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=1096"},"modified":"2014-01-23T22:27:04","modified_gmt":"2014-01-23T21:27:04","slug":"puerto-jimenez-pequena-helvecia-01-01-2014-05-01-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=1096","title":{"rendered":"Puerto Jimenez &#8211; Peque\u00f1a Helvecia (01.01.2014 &#8211; 05.01.2014)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Puerto Jimenez &#8211; Puntarenas &#8211; Sta. Teresa &#8211; S\u00e1mara &#8211; Playas del Coco &#8211; Peque\u00f1a Helvecia<\/strong><\/p>\n<p>Wir starteten fr\u00fcher als die meisten Nachbarn ins neue Jahr und machten uns mit unserem Pickup auf den Weg Richtung Nordwesten. Bald liessen wir die dichtbewaldete Pen\u00ednsula Osa hinter uns. Kurz nach einem kurzen Mittagshalt an einem Strand fuhren wir in der N\u00e4he des Nationalparks Manuel Antonio an einem Schild vorbei, auf welchem Bootstouren mit Tierbeobachtung angeboten wurden. Kurze Zeit sp\u00e4ter sassen wir alleine mit unserem F\u00fchrer im Boot und wir mussten nicht lange warten, bis wir die zweite Affensorte zu Gesicht bekamen: Weisskopf\u00e4ffchen. Die grosse Gruppe lebt eigentlich etwas n\u00e4her am Strand, kommt aber immer wieder in die N\u00e4he, da hier einige Obstb\u00e4ume und -palmen stehen. Unser Guide lockte dann den Vorwitzigsten (oder den, der in der familieninternen Lotterie gewonnen hatte) mit etwas zerdr\u00fcckter Banane an und kurz darauf sass mir das wuselige Ding auch schon auf Schultern und Kopf. Papi wollte das erst nicht ausprobieren. Nach 3-4 mal nachfragen &#8211; man will ja schliesslich sicher sein &#8211; war es dann zu sp\u00e4t, um es noch zu stoppen und schliesslich genoss er es doch noch \ud83d\ude09 Im weiteren Verlauf sahen wir noch einige V\u00f6gel und erhielten interessante Erkl\u00e4rungen, wie sich die Mangrovenw\u00e4lder entwickeln. Nach dieser Tour fuhren wir weiter nach Puntarenas zum F\u00e4hranleger. Wir h\u00e4tten gleich noch einschiffen k\u00f6nnen, wollten aber nicht mehr \u00fcbersetzen, da es bereits zu dunkeln begann und die andere Seite weniger stark besiedelt ist. So suchten wir uns ein Hotelzimmer. Nach dem Abendessen spazierten wir noch ein bisschen der Promenade entlang, wobei ich mir mal eine Pipa g\u00f6nnte. Das ist eine noch nicht ganz reife Kokosnuss, deren Milch weniger s\u00fcss ist und deren Fruchtfleisch nicht gegessen wird. Nun waren uns die Colones definitiv ausgegangen und wir machten uns auf die Suche nach einem Geldautomaten. Beim dritten Kasten klappte der Bezug dann schliesslich.<\/p>\n<p>Als ich aufwachte, hatte Papi schon eine Runde im Meer und im Hotelpool hinter sich. Wir fr\u00fchst\u00fcckten, checkten aus und machten uns auf den Weg zur F\u00e4hre. Wir waren dann auch nicht die einzigen mit dieser Idee. Die F\u00e4hre um 09.00 war bereits gef\u00fcllt und bei der langen Kolonne f\u00fcr jene um 11.00 schien es uns unsicher, ob wir wirklich noch Platz finden w\u00fcrden &#8211; also das Problem habe ich mit dem Fahrrad relativ selten \ud83d\ude09 Wir entschieden uns dann daf\u00fcr, um den Golf rumzufahren und ca. drei Stunden sp\u00e4ter waren wir auch auf der anderen Seite. Beim Wegweiser nach Naranjo kam uns dann etwas sp\u00e4t die Idee, dass wir es auch mit der anderen F\u00e4hre etwas weiter nach Norden h\u00e4tten versuchen k\u00f6nnen. Schliesslich erreichten wir dann aber doch Montezuma, wo wir aber schnell feststellten, dass eine Unterkunft f\u00fcr diese Nacht ein Ding der Unm\u00f6glichkeit war. Also wieder in ein Restaurant, einen tollen Frucht- oder Schokodrink geniessen und Alternativen beratschlagen. Per Internet fanden wir dann ein Zimmer im ca. 10km entfernten Sta. Teresa. Dort angekommen waren wir ziemlich \u00fcberrascht, dass es dort ja viel mehr Unterk\u00fcnfte gab, als auf der Buchungsplattform. Das Hostel hatte in den vergangenen Stunden die Internetbuchungen nicht aktualisiert und unser Zimmer bereits anderweitig vergeben. Wir kriegten dann aber ein gr\u00f6sseres Zimmer zum selben Preis, das aber nicht allzu sauber war. Trotz der sch\u00f6n gestalteten Umgebung mit Pool, Bar und Tischchen, beschlossen wir, nur eine Nacht zu bleiben. Die Zeit reichte dann gerade noch, um f\u00fcr den Sonnenuntergang zum Strand runter zu gehen. Dort konnten wir uns auch \u00fcber ein bisschen gr\u00f6ssere Wellen freuen &#8211; anscheinend ein Surfer-Kaff. Wir g\u00f6nnten uns dann noch ein Bad im Hostelpool und fanden sp\u00e4ter ein tolles Caf\u00e9\/Restaurant mit B\u00e4ckerei &#8211; oder umgekehrt.<\/p>\n<p>Heute wollten wir zeitig los, mussten dann aber feststellen, dass unser Auto von den Hostelfahrzeugen zuparkiert war. Nach einige Sucherei fand der Besitzer dann seinen Bruder mit dem Schl\u00fcssel und wir konnten los. Wir wollten nochmals zur\u00fcck nach Montezuma und zu den Wasserf\u00e4llen hochwandern und -kraxeln. Teilweise ist der &#8220;Weg&#8221; so steil und schlechte, dass Seile angebracht wurden. Die Wasserf\u00e4lle ergiessen sich in mehreren Etappen ins Tal, sodass drei oder vier nat\u00fcrliche Becken entstanden sind. Nat\u00fcrlich wollten wir zum h\u00f6chstgelegenen, wo wir mit einem tollen Ausblick und ich mit einem erfrischenden Bad belohnt wurden. Bald mussten wir uns aber wieder an den Abstieg machen, mussten wir doch noch weiter nach Norden und irgendwo eine Unterkunft finden. In diesem Teil Costa Ricas sind gr\u00f6sstenteils nur Schotter- oder Erdstrassen vorhanden. Das bringt zwar weniger Verkehr, viel Fahrerlebnis und viele sch\u00f6ne Aussichten, allerdings auch eine wesentlich niedrigere Geschwindigkeit. Bereits im Dunkeln erreichten wir also S\u00e1mara, wo wir nach einiger Fragerei doch noch ein Zimmer ergattern konnten.<\/p>\n<p>Diesmal mussten wir den Strandbesuch auf den Morgen ansetzen. Daf\u00fcr konnten wir die Weiterfahrt etwas ruhiger angehen, hatten wir am Vorabend doch bereits eine Unterkunft in Playas del Coco gebucht. Weiter ging&#8217;s also erst noch auf Schotter, sp\u00e4ter dann auf Asphalt. Bereits zum Mittagessen erreichten wir die Playa Hermosa, die ich ebenso wie unser Tagesziel noch von meinem Costa Rica-Urlaub 2010 kannte. Wir beschr\u00e4nkten uns dort aber auf einen Strandbummel und verschoben die Planscherei auf sp\u00e4ter. In Playas del Coco fanden wir dann schnell unser Hotel. Wir checkten ein und gingen zum Strand. Diesmal hatten wir wohl die Flutzeit erwischt und einige Wellen kamen ziemlich heftig herein &#8211; bis mich sogar eine im etwas mehr als knietiefen Wasser umwarf! Daraufhin mussten wir uns dann mit einem Spiesschen von einem Strand st\u00e4rken. Auch den freundlichsten Souveniershop-Besitzer hatte ich noch in Erinnerung und wir statteten ihm einen Besuch ab. Schliesslich vertagten wir die Entscheidung (ohne Geld ist Souvenirshopping sowieso schwierig) und gingen zur\u00fcck zum Hotel. Zum Abendessen gab&#8217;s diesmal eine sehr leckere Pizza. Zum Schluss kam ich mit dem Besitzer aus dem kanadischen Montreal noch ins Gespr\u00e4ch und er gab uns noch einige Tipps f\u00fcr unseren Weg zur\u00fcck ins Hochland mit. Wieder einmal liessen wir den Tag bei einem Drink im Hotelpool ausklingen.<\/p>\n<p>Langsam neigte sich unser Urlaub seinem Ende zu. F\u00fcr die letzten drei N\u00e4chte wollten wir uns in der Peque\u00f1a Helvecia einquartieren &#8211; und diesmal hatten wir auch rechtzeitig reserviert. Auf dem Weg zur Laguna Arenal, einem Stausee ca. in der Gr\u00f6sse des Z\u00fcrichsees, stoppten wir wie empfohlen kurz vor Ca\u00f1as bei einem anderen Schweizer, der als 13-J\u00e4hriger mit seinen Eltern ausgewandert war. Wir besuchten seinen Zoo bzw. die Station f\u00fcr verletzte oder verstossene Tiere. Hier bekamen wir ein bisschen mehr von dem Getier zu Gesicht, das sich irgendwo in den W\u00e4ldern rumtreibt &#8211; und vor allem die &#8220;K\u00e4tzchen&#8221; sind hinter Gitter doch viel herziger&#8230; Nach dem Mittagessen im dazugeh\u00f6rigen Restaurant erz\u00e4hlte uns der Besitzer ein wenig von seiner Geschichte (so war er z.B. der erste Anbieter von Riverrafting-Touren) und liess uns an seinem statistischen Wissen teilhaben. Dann erreichten wir auch schon den See. Unterwegs zum Hotel hielten wir bei &#8220;Caf\u00e9 y Macadamia&#8221;. Dort genossen wir wieder mal einen Fruchtdrink, die sch\u00f6ne Aussicht und nat\u00fcrlich eine T\u00fcte gebrannte Macadamian\u00fcsse mit Zimt. Am Abend erreichten wir dann unser Ziel. 1989 begann die Geschichte &#8220;klein Helvetiens&#8221; mit dem Bau eines Kuhstalls durch das costaricanisch-schweizerische Paar. 1991 kam dann das Hotel dazu. Passend zu 700 Jahre Eidgenossenschaft und 100 Jahre costaricanischer Demokratie heisst es Los H\u00e9roes und die Fassade ziert ein Bild mit Arnold von Winkelried und Juan Santamaria. Sp\u00e4ter kamen dann eine 3,5km lange Bahn, eine Kapelle sowie ein Panoramarestaurant dazu. Leider wurde in den letzten paar Jahren der Unterhalt etwas vernachl\u00e4ssigt, was man halt auch schnell sieht. Schade, vor allem wenn man bedenkt, dass es teilweise an Kleinigkeiten wie nicht geschlossenen Fenstern bei Bahn und Bus liegt. Daf\u00fcr wurden wir im ZImmer dann von einem Krokodil \u00fcberrascht. Den Tag liessen wir dann im Restaurant ausklingen, Papi bei einem Caramelk\u00f6pfchen, ich bei einem Bananensplit: nur 1 Kugel Glace, mit Kaffee betr\u00e4ufelt anstatt der Schokosauce (b\u00e4\u00e4\u00e4hhh) und mit Haferflocken (?!?) bestreut \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Puerto Jimenez &#8211; Puntarenas &#8211; Sta. 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