{"id":1003,"date":"2013-11-24T02:25:39","date_gmt":"2013-11-24T01:25:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=1003"},"modified":"2013-11-24T02:48:30","modified_gmt":"2013-11-24T01:48:30","slug":"guerrero-negro-mulege-28-10-2013-01-11-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ciclopanamericana.ch\/?p=1003","title":{"rendered":"Guerrero Negro &#8211; Muleg\u00e9 (28.10.2013 &#8211; 01.11.2013)"},"content":{"rendered":"<p><del><\/del><strong>Guerrero Negro &#8211; Vizca\u00edno (75 km) &#8211; San Ignacio (77 km) &#8211; Sta. Rosal\u00eda (75 km) &#8211; Muleg\u00e9 (79 km)<\/strong><\/p>\n<p>Etwas verwirrt diskutierten wir am Morgen, welche Zeit denn nun sei. Am Samstagabend hatten wir die Grenze zur neuen Zeitzone \u00fcberfahren, worauf wir die Uhren eine Stunde vorstellen mussten. Am Sonntag wurde dann aber auf Winterzeit umgestellt, sodass alles wieder beim Alten war. Wir machten uns also etwas fr\u00fcher als geplant auf die Reifen, genossen das flache Terrain und wenn \u00fcberhaupt dann leichten R\u00fcckenwind und erreichten so schon am Mittag Vizca\u00edno. Dort richteten wir uns auf dem Zeltplatz eines Hotels ein und kochten erst mal was. Ich machte dann einen Spaziergang durch den halben Ort: zwei Super- und ca. acht Minim\u00e4rkte &#8211; und eine weitere El Poblana-Taquer\u00eda \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wieder ging es erst flach und z\u00fcgig dahin, sp\u00e4ter erreichten wir die ersten H\u00fcgel auf dem Weg zum Mar de Cort\u00e9s. Bereits seit Guerrero Negro ver\u00e4nderte sich die Vegetation etwas und nach und nach zeigte sich sogar vereinzelt schon vertrocknetes Gras. San Ignacio war dann eine Oase. Wir quartierten uns nahe dem Abzweiger zum Dorf ein und machten dann den Ausflug ohne Gep\u00e4ck. Es war interessant, wie schnell alles \u00fcppig gr\u00fcn w\u00e4chst, wenn mal ein bisschen Wasser vorhanden ist. Georgie erz\u00e4hlte uns, die Einwohner San Ignacios w\u00fcrden den Ruf geniessen, die faulsten der ganzen Baja California zu sein &#8211; wir wollten da nat\u00fcrlich auch nicht aus dem Rahmen fallen&#8230;<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag begr\u00fcsste uns gleich mal mit einigen knackigen Steigungen. Danach ging es eine ganze Weile eher flach dahin, bevor wir noch \u00fcber den &#8220;Pass&#8221; mussten und schliesslich den Golf erreichten. Ein paar km weiter trafen wir dann in Sta. Rosal\u00eda ein, setzten uns ein bisschen in den Park und nahmen uns diesmal zwei kleine Zimmer. Der Ort wurde von einer franz\u00f6sischen Minengesellschaft gegr\u00fcndet, weshalb als Hauptattraktion eine Kirche von Gustave Eiffel dort steht. Sie wurde gemeinsam mit dem Eiffelturm zur Weltausstellung aus Metall gebaut, sp\u00e4ter dann auseinandergebaut, verschifft und hier wieder zusammengesetzt.<\/p>\n<p>Nun ging es wieder der K\u00fcste entlang, was in der Regel immer ein bisschen auf und ab bedeutet. Mit einem angenehmen R\u00fcckenwind kamen wir gut voran &#8211; nur die erw\u00e4hnten H\u00fcgel stoppten uns manchmal ein bisschen. Muleg\u00e9 erreichten wir dann aber bereits zur Mittagszeit. Nach ein paar Fischtacos suchten wir einen Campingplatz und etwas weiter s\u00fcdlich wurden wir schliesslich f\u00fcndig. Am sp\u00e4ten Nachmittag fuhren wir zum Dorfstrand hinaus. Da dieser aus Kieseln besteht und bereits ein k\u00fchler Wind aufgekommen war, g\u00f6nnte sich nur Mohsen ein Bad. Nach dem Abendessen wollten wir uns noch mit einem F\u00fchrer treffen, der uns am n\u00e4chsten Tag die H\u00f6hlenmalereien zeigen sollte. Auf dem Weg zu ihm wurde Georgie von einem Kind \u00fcberrascht, das hinter einem parkierten Auto hervorrannte. Zum Gl\u00fcck fuhr sie nur etwas mehr als Schritttempo, weshalb beide mit dem Schrecken davonkamen. In falscher Richtung durch eine Einbahnstrasse &#8211; da w\u00e4re die Schuldige wohl klar gewesen.<\/p>\n<p>Mit Salvador konnten wir uns dann doch noch verabreden. Er holte uns am Morgen vor dem Zeltplatz ab und fuhr mit uns zur Ranch. Er zeigte uns auf dem Weg dorthin etliche Pflanzen und Kakteen und erkl\u00e4rte uns, wozu sie die Ureinwohner benutzten. Von der Ranch machten wir eine kleine Wanderung mit einem kleinen Felsbecken, das wir zum Schluss durchschwimmen mussten. Bei den Malereien stellte ich dann fest, dass doch tats\u00e4chlich mein Kameraakku leer war und ich meine Ersatzbatterie nicht dabei hatte. Die Malereien und Salvadors Geschichten waren interessant. Es wirkte, als ob eben erst jemand die Farben nachgezogen h\u00e4tte. Da wir viel fr\u00fcher als erwartet wieder zur\u00fcck waren, machte ich mich alleine auf in die Stadt, um zu schreiben und sp\u00e4ter was zu essen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guerrero Negro &#8211; Vizca\u00edno (75 km) &#8211; San Ignacio (77 km) &#8211; Sta. Rosal\u00eda (75 km) &#8211; Muleg\u00e9 (79 km) Etwas verwirrt diskutierten wir am Morgen, welche Zeit denn nun sei. 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